Bleib Meinetwegen kannst du gehen. Ich halte dich nicht auf. Ich nehme nicht deine Hand und halte dich fest. Es regnet. In mir. Ich habe nicht gewusst dass Liebe so sehr weh tun kann, auch körperlich. Mein Herz tut weh. Die Stille ist nicht erträglich. Sie schmerzt. Aber wie sollen wir uns auch verabschieden? Nach einer so langen Zeit, die wir miteinander verbracht haben, wie soll man sich da verabschieden? Ich wünsche mir eine letzte Umarmung, einen letzten Kuss. Einen letzten Blick aus deinen Augen, eine letzte sanfte Berührung. Doch du drehst dich um und gehst. Und ich bleibe hier stehen. Bleibe hier stehen und hoffe, dass du dich noch einmal umdrehst und mir einen letzen Blick schenkst. Doch ich weiß dass du das nicht tun wirst. Du gehst, obwohl du mich liebst und obwohl ich dich liebe. Du gehst weil du ein schlechtes Gewissen hast und damit nicht zurechtkommst. Du gehst, obwohl ich dir verziehen habe. Dann musst du wohl gehen. Mich hier zurücklassen, für immer hier an dieser Stelle zurücklassen. Du gehst. Ich kann dich kaum mehr sehen. Und nun drehe ich mich um und gehe in die entgegengesetzte Richtung davon. Gehe, ohne selber einen Blick zurückzuwerfen. Und deshalb sehe ich auch nicht dass du stehen bleibst und weinst.